Praktische ästhetische Filmbildung

11. September, 16:30 – 18:00 Uhr, Theater
Empfindungen und Sinneswahrnehmungen im Bild festhalten, darum geht’s in dem kurzen Workshop. Alleine oder in kleinen Gruppen drehen alle Teilnehmenden selbst kurze „Sensations“. Im Anschluss erörtern wir gemeinsam, mit welchen filmischen Mitteln eine klassische Narration erweitert werden kann.
Die Idee zum Workshop stammt aus dem internationalen Filmbildungsprojekt „Le Cinéma, cent ans de jeunesse“ (CCAJ). Dort bedingen sich Filmtheorie und -praxis gegenseitig und ermöglichen einen produktiven und kreativen Prozess.
In diesem kurzen filmpraktischen Workshop haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich durch eine praktische Übung selbst zu erfahren und eigene Ideen einzubringen.
Beteiligte
Ralph Etter lebt und arbeitet als freischaffender Autor und Regisseur für Dokumentar- und Spielfilme in Berlin. Mit seinen Filmen gewann er international zahlreiche Preise. In den letzten Jahren hat er in der Schweiz mehrere Jugendserien gedreht. Sein neuer Spielfilm „WYLD“ ist im Dezember 2025 in den Kinos angelaufen. Neben seinen eigenen Filmen nimmt die Filmvermittlung eine zentrale Rolle seiner Arbeit ein. Für mehrere Jahre war er im Auswahlgremium der Berlinale für die Sektion „Generation“ tätig. Er ist Mitglied der Schweizer und Europäischen Filmakademie.
Maria Mohr ist Filmemacherin, Filmvermittlerin und seit 2023 Professorin für Film und Video an der Merz Akademie – Hochschule für Gestaltung Kunst und Medien, Stuttgart. Sie ist Mitglied der AG DOK und Mitgründerin der Vereine Pro Quote Regie (heute: Pro Quote Film) und Lichtspiel – Netzwerk kulturelle Filmbildung. Lebt in Berlin und Stuttgart.