Ästhetische Forschungslabore zu Insekten

11. September, 10:00–12:00, ↳ Theater + ↳ aeb, Universität zu Köln
In zwei ästhetischen Forschungslaboren laden Schüler*innen und Studierende dazu ein, die durch Klimawandel und Artensterben zunehmend bedrohten Welten von Biene, Libelle und Mistkäfer praktisch mit Kamera, Sound, Licht und Bewegung zu erkunden.
Was sieht eine Biene? Was hören Ameisen? Wie fühlt sich ein Libellenflügel an? In einer Zeit, in der viele Insektenarten und ihre Lebensräume zunehmend verschwinden, laden Grundschüler*innen der Heliosschule und Studierende der Ästhetischen Erziehung der Universität zu Köln dazu ein, die Welt der Insekten neu kennenzulernen. Im Rahmen einer Seminarkooperation entstanden filmästhetische Forschungslabore, in denen Besucher*innen aller Altersstufen mit Bewegung, Licht, Sound und Kamera experimentieren und neue Perspektiven auf die mehr-als-menschlichen Nachbar*innen unserer Umwelt entwickeln können.
Beteiligte
Tanja Reitz ist freie Künstlerin mit dem Schwerpunkt Malerei und Zeichnung. Sie arbeitet als festangestellte Lehrkraft in Vollzeit an der Heliosschule in Köln und ist dort für den gesamten Bereich der Ästhetischen Bildung innerhalb der Primarstufe zuständig. Bevor sie den Seiteneinstieg an der Heliosschule absolvierte, studierte Tanja bildende Kunst und künstlerische Konzeptionen und Kunstgeschichte. Sie schloss ihr Studium an der Philipps Universität Marburg mit dem Master of Arts ab.
Katja Lell arbeitet zurzeit als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule für Medien Köln mit einem Schwerpunkt auf inklusive, diskriminierungskritische Perspektiven des Kinos sowie als stellvertretende Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Ästhetische Erziehung an der Universität zu Köln.
Studierende der Universität zu Köln & Schüler*innen der Heliosschule
Foto: Anne Leber & Louise Höltkemeyer