Mit dem „Ich“ arbeiten

11. September, 11:30–13:00, MBR, Universität zu Köln

Wer bin ich in der Vermittlung? – Das ist die Grundfrage des Austauschformats. Hier gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Personen aus der ästhetischen und kulturellen Filmbildung zu unterhalten und über die eigene Haltung in der Vermittlungsarbeit zu reflektieren.

Vermittlungsarbeit bedeutet auch immer Beziehungsarbeit – nicht nur zwischen der Kunst und den Teilnehmenden oder Zuschauenden. Auch wie sich die vermittelnde Person als „Selbst” einbringt ist entscheidend. Es bestimmt, wie Inhalte verstanden werden, ob das Gegenüber in einem Thema aufgeht oder wie der Vermittlungsraum zusammengehalten wird. Gleichzeitig müssen alle Vermittler*innen die Frage, wie viel sie von sich preisgeben und welche Erfahrungen sie einbringen wollen immer wieder neu stellen. Es gibt darauf keine theoretisch allgemeingültigen Antworten – vielmehr wird in der Praxis situativ entschieden. Das unmoderierte Talkformat gibt Impulsfragen vor, die Anlass zur Reflexion bieten – ihr könnt aber auch eigene Fragen entwickeln. Es gibt Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen austauschen, Methoden und Theorien zu entwickeln.